Psychische Störungen werden als erhebliche Veränderungen der kognitiven, emotionalen und/oder verhaltensbezogenen Regulierung definiert, die zu Leiden und Behinderungen führen und soziale und berufliche Aktivitäten beeinträchtigen können.
Es gibt verschiedene Arten von psychischen Störungen, zu den häufigsten zählen beispielsweise die generalisierte Angststörung, die bipolare Störung, die soziale Phobie und die Zwangsstörung.
Bei Anzeichen und Symptomen, die auf eine psychische Störung hinweisen, wird empfohlen, einen Psychiater aufzusuchen. Auf diese Weise kann der Arzt die Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung empfehlen, die durch Psychotherapie und den Einsatz von Medikamenten erfolgen kann.
Die wichtigsten Arten psychischer Störungen sind:
Inhaltsverzeichnis
1. Generalisierte Angststörung
Die generalisierte Angststörung ist eine psychische Störung, die durch übermäßige und unkontrollierbare Sorgen im Alltag gekennzeichnet ist.
Diese Art von Störung kann psychische und körperliche Symptome wie Unruhe, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Muskelverspannungen und Schlafstörungen verursachen.
Wie zu behandeln: In Fällen, in denen dieser Zustand bestätigt wird, kann der Psychiater Psychotherapiesitzungen empfehlen.
In einigen Fällen kann der Arzt auch die Einnahme von Medikamenten empfehlen, die die Symptome lindern, wie etwa Antidepressiva und Anxiolytika. Empfehlenswert ist außerdem die Ausübung körperlicher Aktivität und Aktivitäten, die der Entspannung dienen, wie z.B. Meditation, Achtsamkeit, Tanz oder Yoga.
2. Bipolare Störung
Die bipolare Störung ist eine schwere psychische Störung, die zu Stimmungsschwankungen führt, die von Depressionen, die aus Traurigkeit und Niedergeschlagenheit bestehen, über Manie, bei der es zu extremer Euphorie kommt, bis hin zu Hypomanie, einer milderen Variante der Manie, reichen. Verstehen Sie, was eine bipolare Störung ist.
Diese Störung kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen und im späten Jugend- oder frühen Erwachsenenalter beginnen und eine lebenslange Behandlung erfordern.
Wie zu behandeln: Die Behandlung erfolgt in der Regel mit vom Arzt empfohlenen Medikamenten wie Stimmungsstabilisatoren, Antipsychotika, Antidepressiva und/oder Anxiolytika.
Psychotherapiesitzungen sind auch als Ergänzung zur Behandlung einer bipolaren Störung sehr wichtig und können einzeln, als Familie oder in Gruppen durchgeführt werden.
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3. Soziale Phobie
Soziale Phobie ist eine psychische Störung, bei der die Person übermäßige Angst und Furcht zeigt, wenn sie mit sozialen Situationen konfrontiert wird, beispielsweise wenn sie unbekannte Menschen trifft, ein Vorstellungsgespräch führt oder einen Vortrag hält.
Dieser Zustand kann Symptome wie übermäßiges Schwitzen, Herzklopfen, Zittern, Kurzatmigkeit, Schwindel und Übelkeit verursachen.
Wie zu behandeln: Bei sozialer Phobie können Psychotherapiesitzungen angezeigt sein, um der Person beizubringen, die Angstsymptome zu kontrollieren, ihre Ängste zu überwinden und ihre sozialen Fähigkeiten in einer Gruppe zu üben.
Wenn eine Therapie allein nicht ausreicht, kann der Psychologe die Person an einen Psychiater überweisen, der angstlösende oder antidepressive Medikamente verschreiben kann.
4. Zwangsstörung
Zwangsstörung (OCD) ist eine psychische Störung, die durch das Vorhandensein von Obsessionen mit wiederkehrenden und anhaltenden, aufdringlichen und unerwünschten Gedanken, Impulsen oder Bildern gekennzeichnet ist.
Eine Person mit dieser Störung kann auch Zwänge verspüren, einschließlich sich wiederholender Verhaltensweisen oder geistiger Handlungen, zu denen sich die Person als Reaktion auf eine Obsession oder nach strengen Regeln verpflichtet fühlt.
Wie zu behandeln: Wenn sich dieser Zustand bestätigt, kann die vom Psychiater verordnete Behandlung unter Verwendung von Antidepressiva oder antidepressiven Medikamenten wie Clomipramin, Fluoxetin oder Sertralin durchgeführt werden.
Es wird auch empfohlen, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie zu unterziehen, die von einem Psychologen durchgeführt wird und bei der die Person angeleitet wird, besser zu verstehen, warum Zwangsgedanken entstehen und welche rationalen Folgen die Nichtausführung von Zwängen hat.
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5. Posttraumatische Belastungsstörung
Posttraumatischer Stress ist eine psychische Störung, die durch die Entwicklung spezifischer Symptome wie Aufdringlichkeit, anhaltende Reizvermeidung, negative Veränderungen der Wahrnehmung und Stimmung sowie Veränderungen der Erregung und Reaktionsfähigkeit gekennzeichnet ist.
Dieser Zustand kann durch traumatische Ereignisse verursacht werden, beispielsweise durch die Teilnahme an einem Krieg, einen Raubüberfall oder das Erleiden sexueller Gewalt. Informieren Sie sich über alle Ursachen für posttraumatischen Stress.
Wie zu behandeln: Die Behandlung umfasst Psychotherapiesitzungen, in denen der Psychologe der Person helfen möchte, zu verstehen, welche Ereignisse unfreiwillige Ängste hervorrufen und wie sie die traumatischen Erinnerungen an diese Ereignisse loslassen kann.
In manchen Fällen kann es jedoch auch erforderlich sein, einen Psychiater zu konsultieren, um die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva oder Anxiolytika zur Linderung der Symptome zu empfehlen.
6. Autismus-Spektrum-Störung
Die Autismus-Spektrum-Störung (ASD) umfasst frühkindlichen Autismus, das Asperger-Syndrom und tiefgreifende Entwicklungsstörungen, sofern nicht anders angegeben.
Eine Person mit dieser psychischen Störung kann Schwierigkeiten bei der Kommunikation und der sozialen Interaktion und/oder eingeschränkte und sich wiederholende Verhaltensweisen und Aktivitäten aufweisen.
Zu den Symptomen einer Autismus-Spektrum-Störung können der wiederholte Gebrauch von Gegenständen, wiederholtes Sprechen, übermäßiges Festhalten an Routinen, eingeschränkte Interessen und Über- oder Unterreaktivität gegenüber Sinnesreizen gehören.
Wie zu behandeln: Die Behandlung muss von einem multidisziplinären Team durchgeführt werden, dem ein Kinderarzt, ein Psychologe, ein Psychiater, ein Logopäde und ein Ergotherapeut angehören.
Daher können Ergotherapie, Sprachtherapiesitzungen und die Einnahme von Medikamenten zur Linderung einiger Symptome empfohlen werden.
7. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist durch Symptome von Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität gekennzeichnet, wie z. B. häufige Ablenkung und Schwierigkeiten, den Fokus aufrechtzuerhalten und Aufgaben in einer bestimmten Zeit zu erledigen.
Wie zu behandeln: Bei Bestätigung dieser psychischen Störung kann der Arzt Medikamente wie Methylphenidat und Lisdexamfetamin verschreiben, die dabei helfen, die Symptome von Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität zu kontrollieren.
Es werden auch Psychotherapiesitzungen empfohlen, um der Person dabei zu helfen, Strategien zur Bewältigung von Schwierigkeiten zu entwickeln.
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8. Depression
Depression ist eine psychische Störung, die durch anhaltende Traurigkeit und mangelndes Interesse an Aktivitäten gekennzeichnet ist, die zuvor als Spaß galten.
Bei einer Depression ist die Traurigkeit sehr stark und hält lange an, wirkt sich auf das gesamte Leben der Person aus und kann sie daran hindern, grundlegende Aufgaben wie Schlafen oder Essen auszuführen, und in manchen Fällen bei der Person das Gefühl hervorrufen, dass sie sterben möchte.
Wie zu behandeln: Zur Behandlung von Depressionen kann der Psychiater eine Psychotherapie und die Einnahme von Antidepressiva wie beispielsweise Sertralin, Amitriptylin und Venlafaxin empfehlen.
9. Schizophrenie
Schizophrenie ist eine psychische Störung, die durch Veränderungen im Denken, in den Emotionen und im Verhalten gekennzeichnet ist, die durch genetische und umweltbedingte Faktoren sowie Veränderungen der Neurotransmitter verursacht werden können.
Mögliche Symptome einer Schizophrenie sind: Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Sprachstörungen und Verhaltensänderungen.
Wie zu behandeln: Es ist eine psychiatrische Überwachung erforderlich, die auf die Einnahme antipsychotischer Medikamente wie beispielsweise Risperidon, Quetiapin, Clozapin und Olanzapin hinweist.
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10. Essstörungen
Essstörungen sind schwerwiegende Veränderungen im Essverhalten, bei denen die betroffene Person beispielsweise mehrere Stunden lang nichts essen kann, häufig Abführmittel einnimmt, übermäßig isst und/oder Erbrechen verursacht.
Diese psychische Störung kann durch soziokulturelle oder individuelle Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel veränderte Schönheitsstandards, familiäre Konflikte und traumatische Erfahrungen.
Wie zu behandeln: Die Behandlung dieser Erkrankungen muss von einem multidisziplinären Team durchgeführt werden, zu dem ein Psychiater, ein Psychologe und ein Ernährungsberater gehören.
So kann der Arzt Psychotherapiesitzungen, die Einnahme von Antidepressiva und Anxiolytika sowie eine Ernährungsüberwachung als Leitfaden für eine gesunde Ernährung empfehlen und bei Mangelernährung die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen.
11. Borderline-Syndrom
Das Borderline-Syndrom ist eine psychische Störung, die durch schnelle Stimmungsschwankungen, Angst vor dem Verlassenwerden, instabile Beziehungen und impulsives Verhalten gekennzeichnet ist.
Obwohl es keine spezifische Ursache gibt, scheint das Borderline-Syndrom eine genetische Veranlagung zu haben. Darüber hinaus tritt diese Erkrankung häufiger bei Menschen auf, die beispielsweise in der Kindheit von ihren Eltern missbraucht oder alkoholisiert wurden.
Wie zu behandeln: Wenn sich dieser Zustand bestätigt, kann der Arzt Psychotherapie, Mentalisierungstherapie und Psychoedukationssitzungen empfehlen.
In einigen Fällen kann der Arzt die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva, Antipsychotika und Stimmungsstabilisatoren verschreiben.

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